Mittwoch, 17. Mai 2017, 20 Uhr

 

Michael Sommer: Syria. Geschichte einer zerstörten Welt

 

Michael Sommer erzählt die Geschichte des Kulturraums Syrien: Eine Brücke schlagend zwischen Antike und Gegenwart zeigt er auf, dass es Chaos und Umbruch sind, die die Voraussetzung für die Existenz von Imperien schufen und schaffen. Ein interessantes und in Zeiten des IS hochaktuelles Buch.

Michael Sommer, geboren 1970, studierte Geschichte, Klassische Philologie, Wissenschaftliche Politik und Vorderasiatische Archäologie in Freiburg. Von 2002 bis 2012 forschte und lehrte er an der University of Oxford und an der University of Liverpool. Seit 2012/13 ist er Professor für Alte Geschichte an der Universität Oldenburg. Arbeits- und Publikationsschwerpunkte: Wirtschafts-, Sozial- und Mentalitätsgeschichte der römischen Kaiserzeit sowie die antiken Kulturen des Nahen Ostens.

Eintritt €5,-

Dienstag, 9. Mai 2017, 19.30 Uhr

 

Lesung aus Elena Ferrantes Roman „Die Geschichte eines neuen Namens“ in deutscher  und italienischer Sprache, Einführung durch  Professor Dieter Richter.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft e.V. und der Buchhandlung Storm.

 

Eintritt € 5,-.

Donnerstag, 11. Mai 2017, 19.30 Uhr

Maria Hagenschneider: Tage voller Leben

Lese-Reihe im Rahmen der Messe „Leben und Tod“

Trauer und Tod – Themen, mit denen wir uns im Alltag nur ungern auseinandersetzen. Umso wichtiger, dass sie immer öfter Eingang in die Literatur finden: Hier finden wir Informationen, Unterstützung und Hilfestellung. Im Rahmen einer Lese-Reihe im Vorfeld der Messe „Leben und Tod“ in Bremen werden aktuelle Werke vorgestellt, die uns den Zu- und Umgang mit Trauer und Tod erleichtern können.

Zu unserer Lesung erwarten wir Maria Hagenschneider. In Tage voller Leben gibt sie Einblick in das Leben in einem Hospiz: 10 Wochen hat sie ihren sterbenskranken Mann dorthin begleitet. Auf anrührende Art und Weise schildert sie ihre gemeinsame Zeit, erzählt vom Abschiednehmen, gemeinsamen Erinnerungen und wie neue Erfahrungen bis zum letzten Atemzug möglich sind.

 

Eintritt € 9,-

 

Mittwoch, 3. Mai 2017, 19.30 Uhr

Neue israelische Literatur. Buchvorstellungen
Die sehr lebendige Literaturszene in Israel bringt jedes Jahr eine Vielzahl von Büchern heraus, die oftmals nicht nur ein Spiegelbild der Gesellschaft in Israel sind, sondern in denen auch die Verknüpfung von Vergangenheit und Zukunft in charakteristischer Weise gelingt. Vorstandsmitglieder der DIG Bremen/Unterweser werden fünf Neuerscheinungen des letzten Jahres vorstellen und Ausschnitte lesen: Von David Grossmann, Etgar Keret, Dmitrij Kapitelman, Dorit Rabinyan und Doron Rabinovici/Natan Sznaider.

Eintritt € 5,-

 

 

Dienstag, 25. April 2017, 20 Uhr

jazzahead! bei Storm:

Barbara Beuys: Helene Schjerfbeck. Die Malerin aus Finnland.

 

Finnland ist in diesem Jahr Partnerland der jazzahead.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Kulturfestivals der jazzahead durch das Finnland-Institut in Deutschland unterstützt.

 

Eintritt € 9,-

 

 

Donnerstag, 2. März 2017, 19 Uhr im Universum Bremen, Wiener Straße 1a, 28359 Bremen

Bernhard Kegel stellt seinen neuesten Wissenschaftsroman „Abgrund“ vor.

 

Vor der atemberaubenden Kulisse des Galapagos-Archipels beschreibt der Bestsellerautor Bernhard Kegel in seinem neuen Roman Abgrund die Faszination und Spannungsfelder der biologischen Forschung: Eigentlich wollten Hermann Pauli und seine Frau Anne Detlefsen einen erholsamen Urlaub auf der Insel Santa Cruz verbringen. Doch mit der Ruhe ist es schnell vorbei – denn der Biologe Pauli begibt sich auf die Suche nach einer mysteriösen Haispezies und seine Frau, Leiterin einer Mordkommission, jagt skrupellosen Brandstiftern hinterher. Am Donnerstag, 2. März, liest Bernhard Kegel um 19 Uhr im Universum® Bremen ausgewählte Kapitel aus seinem neuesten Buch vor.

Abgrund ist die erste Publikation im Rahmen des Projekts „Fiction Meets Science“. Außergewöhnliche Schriftsteller aus aller Welt erhalten dabei vom Hanse-Wissenschaftskolleg ein Stipendium sowie die Möglichkeit, als „teilnehmende Beobachter“ Eindrücke über den Forscheralltag zu sammeln. So auch Bernhard Kegel: Eingeladen vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung, begleitete er mehrere Wochen ein Forschungsteam auf den Galapagosinseln. Die Expedition diente ihm als Grundlage für seinen Roman, der am 28. Februar im mareverlag erscheint.

Im Anschluss an die Lesung diskutiert der promovierte Biologe Bernhard Kegel gemeinsam mit dem Literaturwissenschaftler Uwe Spörl (Universität Bremen), dem Meeresbiologen und Galapagos-Experten Matthias Wolff (Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung) sowie dem Soziologen Uwe Schimank (Universität Bremen) über Konflikte der Forschung zwischen Ökologie und Ökonomie, Einheimischen und Fremden sowie Wissenschaft und Politik in Zeiten des Klimawandels.

Nach der Veranstaltung gibt es einen kleinen Imbiss. Interessierte können Bücher kaufen und vom Autor signieren lassen.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht möglich, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

 

 

 

Donnerstag, 16. März 2017, 20 Uhr

Lyrik im Gespräch: Margitt Lehbert, Verlagsleiterin der Edition Rugerup, ist bei uns zu Gast. Sie verlegt Lyrik aus aller Welt. Im Gespräch mit Michael Augustin, Lyriker aus Bremen und Gastgeber bei „Poetry on the Road“ soll es um Lyrik, Übersetzungen und interessante Entdeckungen gehen.

 

Eintritt € 5,-

Donnerstag, 23. Februar 2017, 19.30 Uhr

Ulrich Kautz: Im Wok gerührt und in die Pfanne gehauen. Essen und Trinken in chinesischen Romanen und ihren deutschen Übersetzungen.

Der Übersetzer Ulrich Kautz erläutert kulinarische Aspekte der chinesischen Literatur. Es gibt Kostproben.

Dies ist eine Veranstaltung zusammen mit dem Konfuzius Institut Bremen.

Eintritt € 5,-.

Donnerstag, 2. Februar 2017, 19.30 Uhr

Jochen Trebesch: Verliebt oder verloren in Rom - Schriftsteller von Dante bis Kermani erleben die Ewige Stadt.

Dies ist eine Veranstaltung zusammen mit der Società Dante Aligheri - Deutsch-Italienische Gesellschaft Bremen e.V.

Eintritt € 5,-.

 

 

 

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 20 Uhr

Wilhelm Schmid, Das Leben verstehen – Von den Erfahrungen eines philosophischen Seelsorgers

Vortrag und Buchvorstellung

 

Unsere Zeit bedarf einer Philosophie, die sich den kleinen und großen Lebensfragen stellt: Welche Bedeutung haben Berührungen, Gewohnheiten, Sehnsüchte, Schönes? Was ist Glück? Hat das eigene Leben, das Leben überhaupt einen Sinn? Welchem Zweck dient die Arbeit? Wie lässt sich Orientierung fürs Leben finden? Wie umgehen mit Ärger, Lebenskrisen, Enttäuschungen, Schmerzen, Krankheit und Tod? Ein Philosoph kann Lebenssituationen analysieren und mögliche Antworten vorschlagen. Philosophie wird zur Lebenshilfe durch die immer neue Orientierung des Lebens mithilfe des Denkens.

Wilhelm Schmid, Bestsellerautor (Gelassenheit, Glück), konnte seine Ideen zur Neubegründung einer philosophischen Lebenskunst über zehn Jahre hinweg in einem Krankenhaus in der Nähe von Zürich erproben. Und er machte die Entdeckung, wie wichtig für Menschen die bloße Tatsache eines Gesprächs über all das ist, was sie bewegt und wofür kaum irgendwo sonst Zeit zur Verfügung steht.

 

Eintritt € 9,-.

 

 

Montag, 21. November 2016, 20 Uhr im Institut Francais Bremen, Contrescarpe 19

Lesung mit Musik: Jens Rosteck über Jacques Brel

Veranstaltung  in Zusammenarbeit mit dem Institut Francais.

 

Er war wild, unbequem und verführerisch, er brachte es zu Weltruhm und blieb doch zeit seines Lebens ein großer Zweifler: Jacques Brel. Mit großer Kennerschaft und Feingefühl nähert sich der Musikwissenschaftler und Frankreich-Spezialist Jens Rosteck dem facettenreichen Leben und Schaffen dieses Ausnahmekünstlers, beleuchtet den oft widersprüchlichen, umtriebigen Charakter, liefert feinsinnige Interpretationen ausgewählter Chansons und erweckt auf intelligente Weise Musikgeschichte zum Leben.

 

Eintritt € 9,-. Karten im Vorverkauf in der Buchhandlung und an der Abendkasse im Institut Francais.

 

 

Donnerstag, 3. November 2016, 19 Uhr

100 Jahre Peter Weiss

Lesung:  Bibliotheken im Exil

Peter Weiss verbinden mit Bremen seine Kindheit und ein Teil seiner Schulzeit, Themen seiner literarischen Arbeiten, Aufführungen seiner Dramen und nicht zuletzt der Bremer Literaturpreis. Am 8. November 2016 wäre er hundert Jahre geworden. Zur Erinnerung an Peter Weiss veranstalten wir eine Lesung über Privatbibliotheken vor, im und nach dem Exil.

Aus den Zeiten vor der Bücherverbrennung stammt Walter Benjamins Feuilleton „Ich packe meine Bibliothek aus“. Es beschreibt die Passion eines Büchersammlers.

"Wir packen Brechts Bibliothek ein“ könnte der Bericht über die Rettung der Bücher aus dem schwedischen Exil in die USA durch Brechts Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen betitelt sein. Die Textpassage aus der „Ästhetik des Widerstands“ ist ein dramatisierter Katalog, ein Blick auf den  Bildungshorizont und den literarischen Kanon, der private Bibliotheken ermöglichte und notwendig machte.

Den Abschluss bilden Theodor W. Adornos Reflexionen über das Schicksal seiner Bücher im Exil und den Zustand des Buchwesens nach der Rückkehr in ein zerstörtes Land.

Es lesen Cornelius Kopf-Finke, Katharina Hanstein-Moldenhauer, Bernd Moldenhauer und Konrad Zaiss.

 

 

Donnerstag, 29. September 2016, 20 Uhr

Gottfried Benn, Friedrich Wilhelm Oelze:

Briefwechsel 1932-1956

 

Thedel von Wallmoden, der Leiter des Wallstein Verlags, stellt den Verlag und eine der herausragenden Publikationen vor.

Die Briefe an den Bremer Kaufmann Friedrich Wilhelm Oelze waren für Gottfried Benn vor allem nach dem Publikationsverbot im Nationalsozialismus und in den frühen Nachkriegsjahren das zentrale Forum für poetologische, politische wie persönliche Reflexionen. In dieser Ausgabe, die als Gemeinschaftsunternehmen mit Klett-Cotta entstand, sind auch die Briefe Oelzes an Benn enthalten.

 

Eintritt € 5,-.

 

Donnerstag. 22. September 2016, 20 Uhr

Andreas Pflüger, Endgültig

 

Andreas Pflüger hat einen sehr spannenden Kriminalroman geschrieben. Er stellt nicht nur die Wahrnehmung auf den Kopf, indem er die Welt konsequent und mit großer atmosphärischer Dichte aus der Perspektive einer Blinden beschreibt. Er dreht auch virtuos an der Spannungsschraube und spielt mit den Erwartungen des Lesers.

 

Eintritt € 9,-.

 

Donnerstag, 1. September 2016, 20 Uhr

Leider musste der Termin der Veranstaltung mit Guntram Vesper im Juni ausfallen. Wir freuen uns, dass es geklappt hat mit einem Ersatztermin und wir Ihnen den Autor und sein besonderes Buch vorstellen können.

Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik
»Guntram Vespers Roman FROHBURG gehört zu den Büchern, bei denen man leicht, ganz schnell, auf die großen Begriffe kommt. Opus magnum. Mammutwerk. Solche Wendungen. Schließlich breitet Guntram Vesper eine umfangreiche Geschichtslandschaft vor uns aus, die von der Gegenwart aus die alte Bundesrepublik, die DDR natürlich, die Nazizeit umfasst und weit in die Geschichte Deutschlands zurückbindet, bis dahin, wohin nur noch die Geschichtsbücher reichen.«
Begründung der Jury

 

Eintritt € 9,-.

Donnerstag, 2. Juni 2016, 20 Uhr

In einer kleinen Bibliothek in Zentralanatolien, die vor 250 Jahren ein Sammler alter Handschriften erbaute, liegt – versteckt in einem falsch beschrifteten Schuber – ein uraltes Manuskript des Endes von „Tausendundeine Nacht“. Diese sensationelle Entdeckung macht Claudia Ott mit ihrer Übersetzung erstmals der Öffentlichkeit zugänglich.

Über das Ende der Rahmenerzählung von der klugen Schahrasad, die durch ihre Geschichten König Schahriyar davon abhält, sie zu töten, war bisher so gut wie nichts bekannt. Die vollständigen arabischen Manuskripte, die erst im 19. Jahrhundert unter europäischem Einfluss entstanden sind, blenden die Rahmenerzählung fast völlig aus. Erstmals werden nun die letzten 125 Nächte des Zyklus sowie der ausführliche Schluss in einer arabischen Fassung zugänglich, die viele Jahrhunderte älter ist. Claudia Ott versteht es meisterhaft, die Unmittelbarkeit und Frische des arabischen Originals zu vermitteln. Frei von allen europäischen Übermalungen und Ausschmückungen entführt sie den Leser in eine zauberhafte Welt der Paläste und Basare, der weisen Wesire und verschlagenen Händler, eine Welt voller erotischer Abenteuer und böser Streiche. „Ach, Schwester“, seufzte Dunyasad, „wie köstlich ist deine Geschichte und wie schön und süß und angenehm!“

Wir freuen uns auf ein Fest orientalischer Erzählkunst!

 

Eintritt € 12,-.

Dienstag, 19. April 2016, 16 Uhr

jazzahead! bei Storm:

Eine Wohnzimmerlesung mit Dagny Gioulami (Autorin) und Philipp Schaufelberger (Gitarre)

 

Dagny Gioulami, *1970 in Bern, lebt in Zürich. Seit 1998 schreibt sie Liedtexte, Libretti und Theaterstücke. „Alle Geschichten, die ich kenne“, aus dem sie bei uns lesen wird, ist ihr erster Roman.

Philipp Schaufelberger, *1970 in Göttingen, ist ein Schweizer Jazzgitarrist und Komponist.  Seit 2000 gehört er neben Nils Wogram zum Kern von Lucas Nigglis „Zoom“, das auch um Musiker wie Barry Guy, Peter Herbert oder Claudio Puntin erweitert wird und seit 2002 auf internationalen Festivals gastiert. Weiterhin arbeitete er mit Jürg Halter zusammen sowie mit The Wolfpack.

 

Die Schweiz ist in diesem Jahr Partnerland der jazzahead!.

Eine Kooperation von poetry on the road, Buchhandlung Storm und jazzahead!

 

Eintritt frei.

Mittwoch, 6. April 2016, 20 Uhr

Abbas Khider: Die Ohrfeige

 

Ein Flüchtling fesselt seine Sachbearbeiterin in der Ausländerbehörde und schlägt zu. Er soll nach endlosem Warten in Asylunterkünften abgeschoben werden. Eigentlich will er nur, dass ihm endlich jemand zuhört. Als Karim drei Jahre zuvor aus einem Transporter ins Freie tritt, glaubt er in Frankreich zu sein. Bis dorthin hat er für seine Flucht aus dem Irak bezahlt. Aber er ist mitten in der bayerischen Provinz. Jetzt steht er wieder am Anfang und muss sich einen neuen Schlepper suchen, der ihn aus Deutschland rausbringt. Dieser abgründige und warmherzige Roman ist ein Faustschlag in das Selbstverständnis einer offenen Gesellschaft.

 

Eintritt € 9,-.

Mittwoch, 2. März 2016, 20 Uhr

Henry James - ein Klassiker neu übersetzt.

Henry James lebte von 1843 bis 1916. Daniel Göske hat den Band "Die Gesandten", eine Neuübersetzung von Michael Walter, im Hanser Verlag herausgegeben und stellt uns den Romancier vor. Daniel Göske lehrt Amerikanistik in Kassel und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache.

Eintritt € 9,-.

Donnerstag, 11. Februar 2016, 20 Uhr

Zora del Buono und Cord Riechelmann stellen uns ihre Bücher vor, die in der Reihe Naturkunden des Matthes und Seitz Verlages erschienen sind: In Das Leben der Mächtigen beschreibt Zora del Buono ihre Reisen zu alten Bäumen und Cord Riechelmann porträtiert in Krähen eine unterschätzte Vogelart.

Eintritt € 9,-.

Dienstag, 26. Januar 2016, 20 Uhr

Wir beginnen mit einer anregenden Veranstaltung: Rainer Moritz stellt uns Literatur mit Erotik vor.

Eintritt € 9,-.

Donnerstag, 12. November 2015, 20 Uhr

Thomas de Padova, Allein gegen die Schwerkraft. Einstein1914-1918

 

Albert Einstein hat unser Verständnis von Raum und Zeit für immer verändert. Zum Jubiläum seiner Allgemeinen Relativitätstheorie legt Thomas de Padova nun eine Biographie vor, die Einsteins Jahrhundertwerk in neuem Licht erscheinen lässt.

 

Autorenlesung

 

Eintritt € 9,-.

Mittwoch, 25. November 2015, 20 Uhr

Ursula März, Für eine Nacht oder fürs ganze Leben

 

In ihrem neuen Buch erzählt Ursula März von modernen Liebesmärkten. Für unsere Veranstaltung verfolgt sie in einer kleinen literarischen Revue die Geschichte der Liebesanbahnung. Mal dramatisch, mal vergnüglich lässt sich dabei überprüfen, wie und ob sich die Liebes- und Eheanbahnung über zwei Jahrhunderte tatsächlich grundlegend geändert hat.

Eintritt € 9,-.

Dienstag, 29. September 2015, 20 Uhr

Ralph Dohrmann, Eine Art Paradies

 

In seinem neuen Roman erzählt Ralph Dohrmann von einem Aussteiger, der ohne Internet und Handy in enger Verbundenheit mit der ihn umgebenden Natur lebt. Nach dem Tod seiner Frau hat Walter von Quant sich zurückgezogen. Eine flüchtige Begegnung und eine Kontaktanzeige im Internet bringen seine Lebensweise in einer "Art von Paradies" durcheinander.

 Autorenlesung.

Eintritt € 9,-.

Donnerstag, 10. September 2015, 19.30 Uhr

In Kooperation mit der Società Dante Alighieri - Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bremen e.V.:

 

Jochen Trebesch stellt uns den sizilianischen Autor Giuseppe Tomasi di Lampedusa und sein Hauptwerk "Il Gattopardo" vor:

Selten schreibt sich ein Autor mit nur einem Roman, wenigen Erzählungen und literaturkritischen Anmerkungen in die Weltliteratur. Dem aus sizilianischem Hochadel stammenden Fürsten von Lampedusa gelang es. Der Ruhm stellte sich allerdings erst nach seinem Tode ein. Zu Lebzeiten war die Literatur kaum mehr als ein Rettungsanker, an dem er Halt suchte und fand. Lesender Müßiggang war für ihn nicht aller Laster, sondern aller literarischer Tugend Anfang. Lektüre wurde zum Lebensersatz. Erst in seinen letzten Jahren wagte er den Sprung zur Selbstverwirklichung als Schriftsteller. „Wie ist es möglich, dass ein versteckter Aristokrat, der in der Welt, in der er sich befand, nicht leben konnte, stattdessen mit übermenschlicher Kraft zu träumen wusste?“, fragte sich der Nobelpreisträger für Literatur Mario Vargas Llosa. Die sizilianische Kulisse, vor der sich das Leben Tomasis bis auf seine Aufenthalte in Lettland und seine Reisen durch Europa abspielte, ist der Hintergrund, vor dem jene Frage beantwortet werden soll.

Eintritt € 5,- incl. Getränke

MIttwoch, 27. Mai 2015, 19.30 UHr

Neueste und alte Literatur aus Israel.

 

Mitglieder der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen stellen Bücher israelischer Autoren vor.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in der Buchhandlung Storm.

Mittwoch, 22. April 2015, 20 Uhr

Marcus Hernig, Chinas Bauch

Kein Mensch kann 1,4 Milliarden Chinesen verstehen. Aber es gibt einen Schlüssel – richtiger: sieben Schlüssel. In China unterscheidet man sieben Grundgefühle, auf ihnen basiert ein wesentlicher Teil des Verhaltens. Über vieles, was einem in China begegnet, wird man nach der Lektüre sicher immer noch staunen – aber es besser verstehen!

Autorenlesung und Gespräch. Moderation: Dr. Jing Bartz

Diese Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Bremen findet  in der Buchhandlung Storm statt, Langenstraße 11, 28195 Bremen.

Eintritt € 5,- (inkl. Getränke).

 

 

Sonntag, 19. April 2015, 11 Uhr

Édouard Louis, En finir avec Eddy Bellegueule – Das Ende von Eddy

In seinem Erstlingswerk En finir avec Eddy Bellegueule beschreibt der junge Autor Édouard Louis (*1992) die Probleme eines jugendlichen, homosexuellen Außenseiters, der in der französischen Provinz aufwächst und an seinen Versuchen, sich der Gesellschaft anzupassen, innerlich zerbricht. Mit seinem autobiographischen Roman landete der Autor in Frankreich einen Bestseller.

Lesung in deutscher und französischer Sprache mit anschließendem Frühstück (mit Unkostenbeteiligung). Diese Veranstaltung findet statt im Institut français, Contrescarpe 19, 28203 Bremen. Es ist eine Kooperationsveranstaltung der Buchhandlung Storm und des Institut français Bremen im Rahmen der jazzahead! 2015. Frankreich ist in diesem Jahr Partnerland der jazzahead!.

Mittwoch, 11. Februar 2015, 20 Uhr

Klaus Modick: Konzert ohne Dichter.

 

In seinem neuen Roman erzählt Klaus Modick die Entstehungsgeschichte des berühmtesten Worpsweder Gemäldes, von einer schwierigen Künstlerfreundschaft – und von der Liebe. Heinrich Vogeler ist auf der Höhe seines Erfolgs. Im Juni 1905 wird ihm die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen – für sein Gesamtwerk, besonders aber für das nach fünfjähriger Arbeit fertiggestellte Bild »Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff«.

Mittwoch, 18. Februar 2015, 20 Uhr

Frank Schulz, Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen.

 

Vielleicht erinnern Sie sich: Am 16. Februar 2012 stellte Frank Schulz bei uns Onno Viets vor – es war ein großer Spaß. Im Februar 2015 erscheint eine Fortsetzung: Onno Viets  zum Zweiten.

 

 

Donnerstag, 5. März 2015, 20 Uhr

Verlagspräsentation: Die Andere Bibliothek.

 

Jeden Monat erscheint in der Anderen Bibliothek ein schön gestaltetes Buch – seit dreißig Jahren. Der Band Nr. 362  „Auf der Reise ins Paradies“ ist ein privates Reisetagebuch des Bremer Senators Simon Heinrich Gondela und seiner Frau Charlotte aus dem Jahre 1802.  Michael Rüppel ist der Herausgeber dieses Bandes und wird zusammen mit dem Verlagsleiter Christian Döring diesen Band und die Andere Bibliothek vorstellen.

Die Buchhandlung Storm ist eine Partnerbuchhandlung der Anderen Bibliothek.

Dienstag, 16. September 2014, 20 Uhr

Barbara Beuys: Die neuen Frauen – Revolution im Kaiserreich 1900-1914

 

In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg gelingt den Frauen in Deutschland der Ausbruch aus dem alten Geschlechtermodell, das den Männern alle Entscheidungsgewalt vorbehält: über die Frauen, über die Welt – und über das Geschichtsbild. Dieses Buch holt die soziale Revolution, die von den Frauen ausging und ein zentraler Teil der deutschen Geschichte von Freiheits- und Menschenrechten ist, aus der Ecke der »Frauenfrage« und macht sie zum Gegenstand lebendiger Geschichtsschreibung.

Barbara Beuys erzählt, wie Frauen berufstätig werden, in Büros und Postämtern, als Ärztin oder Kunstagentin, und wie sie für das Frauenwahlrecht auf die Straße gehen. Sie schildert, wie Frauenvereine mit Vorträgen Sexualität und Scheidung aus der Tabuzone in die Öffentlichkeit bringen und wie die Männer gegen diese Erfolgsgeschichte Widerstand zu leisten versuchen. Barbara Beuys erzählt die Geschichte anhand von zwei Dutzend Frauenleben, darunter Clara Zetkin und Helene Lange, Paula Modersohn-Becker und Else Lasker-Schüler, Karen Horney und Asta Nielsen.

 

Barbara Beuys, geboren 1943, ist promovierte Historikerin und Soziologin. Sie veröffentlichte über ein Dutzend Bücher, u. a. über Familienleben in Deutschland, Menschen im Widerstand, Juden in Europa, Amsterdam unter deutscher Besatzung, sowie Biographien.

 

Dienstag, 21. Oktober 2014, 20 Uhr

Rosemarie Tietze: Gaito Gasdanow,  Ein Abend bei Claire

 

Die Geschichte einer großen Liebe und eine unvergessliche Schilderung Russlands zu Beginn des 20. Jahrhunderts: 1917 begegnet der verträumte Kolja im vorrevolutionären St. Petersburg der bezaubernden Claire und verliebt sich in sie. Aber das Phantasiebild dieser Frau ist für ihn so viel wirklicher als die Realität, dass er ihr nicht zu folgen wagt, als die verheiratete Claire ihn eines Abends zu sich lädt. Nach der langen, sinnlosen Grausamkeit des Bürgerkriegs will er nun, Jahre später, Claire im Pariser Exil wiederfinden. Mit den Mitteln des modernen Erzählens erweckt Gaito Gasdanow die vergangene Welt seiner Jugend wieder zum Leben. Ein Abgesang auf die romantische Liebe, der bis heute ergreift und berührt.

 

Die Übersetzerin Rosemarie Tietze wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und dem Paul-Celan-Preis. 2009 erschien bei Hanser ihre vielgelobte Übersetzung von Lew Tolstois Anna Karenina.

 

 

 

Mittwoch, 12. November 2014, 20 Uhr

Gerhard Roth und Nicole Strüber: Wie das Gehirn die Seele macht

 

Seit dem Altertum wird das Gehirn als Organ der Seele angesehen. Wo und wie aber das Psychische im Gehirn entsteht, wie sich dabei unsere Gefühlswelt, unsere Persönlichkeit und unser Ich formen, kann mit Hilfe der modernen Verfahren der Hirnforschung erst seit kurzem erforscht werden und wird in diesem Buch dargestellt.

 

Gerhard Roth, Professor Dr. Dr., ist Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen, Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs Delmenhorst und Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Dr. Nicole Strüber arbeitet am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen. Sie studierte Neurobiologie und Psychologie und promovierte 2012 im Bereich der Entwicklungsneurobiologie.

Mittwoch, 21. Januar 2015, 20 Uhr

Reiner Stach, Franz Kafka – Die frühen Jahre

 

Nach den fulminant gefeierten ersten zwei Bänden seiner Kafka-Biographie schließt Reiner Stach sein großes Werk mit Kafkas Kindheit und Jugend, Studium und ersten Berufsjahren ab. Die Entfaltung von Kafkas Sprachtalent, seine Bildungserlebnisse, die Reifung seiner Sexualität und nicht zuletzt die Auseinandersetzung mit neuen Tech­no­logien und Medien sind die entscheidenden Weg­marken. Reiner Stachs Kafka-Biographie genießt schon jetzt den Ruf eines internationalen Standardwerks, das die Möglichkeiten der literarischen Biographie neu ausgelotet hat.

 

Reiner Stach arbeitete nach dem Studium der Philosophie, Literaturwissenschaft und Mathematik und anschließender Promotion zunächst als Wissenschaftslektor und Herausgeber von Sachbüchern. 1987 erschien seine Monographie ›Kafkas erotischer My­thos‹. 1999 gestaltete Stach die Ausstellung ›Kafkas Braut‹ (Frankfurt, Wien, Prag), in der er den Nachlass Felice Bauers präsentierte, den er in den USA entdeckt hatte. 2002 und 2008 erschienen die ersten beiden Bände der hochgelobten dreiteiligen Kafka-Biographie. 2008 wurde Reiner Stach für ›Kafka: Die Jahre der Erkenntnis‹ mit dem Sonderpreis zum Heimito von Doderer-Literaturpreis ausgezeichnet.

Rainer Moritz Mittwoch, 2. Juli 2014, 20 Uhr

Rainer Moritz  ein Rendezvous mit Paris, eine literarische Reise.

Paris ist die Stadt der Liebe, der Sehnsucht und der Literatur. Unzählige Romane gibt es folglich, die in Paris spielen, nicht zu überblicken die Gedichte, die den Mythos von Paris heraufbeschwören. Aus diesem Fundus schöpft Rainer Moritz, der erzählend und lesend durch das Paris der letzten Jahrhunderte führt und die Seine-Stadt in vielen kostbaren Momentaufnahmen zeigt.

Grundlage dieser vergnüglichen Paris-Reise sind Rainer Moritz` neue Bücher: der Textfotoband "Dicht am Paradies, Spaziergänge durch Pariser Parks und Gärten" (Knesebeck) und die Anthologie "Ein Rendezvous mit Paris. Literarische Liebeserklärungen" (Reclam).

Eintritt  € 9,-

 

Dienstag, 6. Mai 2014, 20 Uhr

Anna Grue, Der Judaskuss

Anna Grue ist eine der erfolgreichsten Krimi-Autorinnen Dänemarks. Die in viele Sprachen übersetzen Bände ihrer Krimiserie um den kahlköpfigen Detektiv Dan Sommerdahl werden von Publikum und Presse gleichermaßen für ihre Raffinesse wie für ihre menschliche Wärme gefeiert. Anna Grue ist zusammen mit ihrem Übersetzer Ulrich Sonnenberg bei uns zu Gast.

Eintritt € 9,-.

Mittwoch, 7. Mai 2014, 20 Uhr

Kim Leine, Ewigkeitsfjord

Kim Leine ist einer der wichtigsten dänischen Autoren der Gegenwart.

Sein großer Grönland-Roman wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis des dänischen Buchhandels und dem Literaturpreis des Nordischen Rates 2013. Leine verbrachte 15 Jahre seines Lebens auf Grönland. Zusammen mit Übersetzer Ulrich Sonnenberg stellt er >Ewiijkeitsfjord< vor. Eintritt € 9,-.

Mittwoch, 19. März 2014, 20 Uhr

Per Leo, Flut und Boden. Roman einer Familie

Zwei ungleiche Brüder aus einer stolzen Stadtvilla an der Weser: Aus Martin wird ein Goetheaner und genauer Beobachter seiner Welt, aus Friedrich ein aktivistischer Krieger und Abteilungsleiter im Rasse- und Siedlungshauptamt der SS. Für den Enkel entwickelt sich die Nazi-Vergangenheit seines Großvaters zur Obsession.

Per Leos erster Roman steht auf der Auswahlliste für den Leipziger Buchpreis.

Eintritt € 9,-.

Veranstaltungen

15.05.2014

Donnerstag, 15. Mai 2014, 20 Uhr

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Dieter Richter, Das Meer. Geschichte der ältesten Landschaft

Dieter Richter beginnt seine Kulturgeschichte des Meeres bei den  Schöpfungsmythen und endet in unserer Zeit des ansteigenden Meeresspiegels. Dazwischen gibt es Badelust, Tiefseeforschung und Mondnächte auf Capri.

Eintritt € 5,-